aktulle Information

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

in diesen besonderen Zeiten sind wir bemüht den regulären Geschäftsbetrieb für Sie aufrecht zu erhalten.

Ihre Gesundheit und die unserer Mitarbeiter liegen uns sehr am Herzen.

Wir bitten Sie daher 2 Dinge zu beachten:

· besuchen Sie bitte derzeit nicht unsere Büroräume und Werkshallen. Die allermeisten Themen lassen sich sehr gut über Telefon oder E-Mail klären.

· haben Sie bitte auch Verständnis dafür, wenn auch wir keine Baustellen oder Wohnräume betreten in denen Bauherren oder andere Handwerker anwesend sind.

Wir erleben in unseren eigenen Reihen einen enormen Zusammenhalt und eine sehr große Solidarität zu Ihnen und unseren Lieferanten.

Wir sind sehr froh darüber noch für Sie, unsere Kunden tätig sein zu dürfen und werden dies solange tun, wie wir das von offizieller Seite aus dürfen.

Sie erreichen uns telefonisch unter 09353/982255 oder per E-Mail: bauen@karlburger-holzbau.de

Wir freuen uns schon jetzt auf ein persönliches Wiedersehen - und bleiben Sie gesund!

Wohnfühl-Neuigkeiten

Bei uns ist immer was los. Denn es gibt bei Karlburger Holzbau keinen Stillstand - egal ob beim Häuserbau oder im Unternehmen. Wie auch Bäume im Laufe der Zeit wachsen und stärker werden, so entwickeln auch wir uns immer weiter. Damit Sie allem beiwohnen können, haben wir verschiedene Aktionen für Sie geplant oder stellen Ihnen hier unsere neuesten Angebote vor.

NÄCHSTE HOLZHAUSBESICHTIGUNG

Der Termin zur Besichtigung eines unserer nächsten Holzhausprojekte wird baldmöglichst bekannt gegeben.

Haben Sie Fragen, ein Anruf unter (09353) 982255 oder eine E-Mail genügt!

 

 

Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen unsere neuen Mitarbeiter Constantin Huber, Florian Dittmann und Lukas Fako.

Wir wünschen einen tollen Berufsstart und eine gute Zusammenarbeit.

von links:Stefan Höflich (Geschäftsführer), Constantin Huber (Auszubildender 2. Lehrjahr), Florian Dittmann (Bauhelfer), Lukas Fako (Auszubildender 2 Lehrjahr), Sebastian Preising (Zimmerermeister)


Wenn Holz knapp wird

Holz ist nicht nur der Baustoff, mit dem wir von Karlburger Holzbau am liebsten bauen, sondern es ist auch ein weltweit gehandelter Rohstoff. Und tatsächlich spüren wir in Karlburg gerade die Folgen der globalen Nachfrage nach Holz: Unser Bauholz wird immer mehr zur Mangelware. Das führt im Moment zu Verzögerungen und sorgt bei Baufamilien für Enttäuschung. Betroffen sind alle Bereiche: Konstruktionsholz für Wandaufbauten, Massivholz, Dachstühle, Dämmungen und Holzplatten. 

Dass in einem waldreichen Land wie Deutschland einmal das Holz knapp wird, hätte vor einigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten. Ein Auslöser für die aktuelle Situation ist ein Schädling, der die kanadischen Waldbestände für Fichtenholz stark dezimiert hat. Weil Kanada weltweit der größte Holz-Exporteur ist, gehen Einkäufer vor allem aus Amerika leer aus. Sie suchen nun nach neuen Quellen und blicken auf Europa. Schon im vergangenen Jahr stieg der Export von Nadelschnittholz aus Deutschland nach Amerika um über 50 Prozent. Holz, das dem lokalen Markt nicht mehr zur Verfügung steht. Ganz abgesehen von den Preisen, die sich innerhalb eines Jahres verdoppelt haben. 

Dank guter und verlässlicher Zusammenarbeit mit unseren Holzlieferanten sind wir nicht so extrem von den Turbulenzen betroffen. Aber es erschwert die Planung und Vorbereitung für unsere Projekte. Preise gelten meist nur 1-2 Tage und Lieferzeiten für Bauholz verlängern sich.  

Holz ist schon lange ein globales Produkt. Dies zeigt auch eine Übersicht der großen Handelsströme von Nadelschnittholz 2020: 

30,8 Mio. Kubikmeter von Kanada in die USA 

17,2 Mio. Kubikmeter von Russland nach China 

3,1 Mio. Kubikmeter von Kanada nach China 

2,6 Mio. Kubikmeter von Schweden nach Großbritannien 

Zur Einordnung: Laut Verband der deutschen Sägebetriebe wurden im vergangenen Jahr 25 Mio. Kubikmeter Nadelholz in Deutschland verarbeitet, wobei der heimische Bedarf bei 21 Mio. Kubikmetern lag. 2 Mio. Kubikmeter gingen 2020 per Container und Schiff nach Amerika. 

Die vergangenen Wochen und Monate haben uns gezeigt, dass es einen vernünftigen und offenen Austausch über die Verwendung des Rohstoffs Holz in Deutschland braucht. Wenn die angefangene klimafreundliche Bauwende weitergehen soll, brauchen wir alle -Zimmereien, Holzbaubetriebe und Baufamilien, genauso wie Forstwirte, Sägewerke und Hersteller von Baumaterial - den Rohstoff Holz zu verlässlichen Konditionen. Gerade die Waldbesitzer, die langfristig planen, brauchen eine Grundlage für ihre Entscheidung. Sie stehen nach dem Borkenkäferbefall und die viel zu trockenen Sommer unter extremen Druck. 

Wir sind über unsere Verbände und das Netzwerk der 81fünf mit allen Akteuren im Gespräch, um gemeinsam den Markt zu beruhigen und im Sinne des nachhaltigen Handelns zu gestalten. Wir versuchen, die aktuellen Schwankungen durch gute Planung aufzufangen. So wollen wir unseren Baufamilien jetzt und zukünftig verlässliche Bauzeiten und Preise anbieten - wie sie es von uns gewohnt sind.

Eine Frage der Optik: Vorvergraute Holzfassade

Die Fassade ist mehr als der äußere Teil der Gebäudehülle, es ist die Visitenkarte eines Hauses. Zusammen mit der Formsprache prägt sie den ersten Eindruck. Fassaden sind auch eine Frage der Region: Schleswig-Holsteiner bevorzugen eine andere Optik, als es bei uns in Bayern üblich ist.  

Holzhäuser bieten alle Freiheiten bei der Fassadengestaltung. Im Prinzip ist alles möglich: Putz, Trespa-Platten, Klinkersteine und natürlich Holz. Bisher konnten Baufamilien bei Holzfassaden zwischen zwei Varianten wählen: naturbelassen oder farbig. Klingt einfach, aber wer sich dazu im Internet umschaut, findet eine heftige, meist emotional geführte Diskussion. Was eine Person als „grau, schwarz und fleckig“ bezeichnet, ist für eine andere „natürliche Patina“. Für Stefan Höflich, der unsere Neubau-Kunden bei der Planung berät, ist es darum immer wichtig, ausführlich über diesen Punkt zu informieren. Wie wird die Fassade baulich geschützt? Was bietet sich architektonisch an? Wie verändert sich das Fassadenbild? Er macht die Erfahrung, dass sachliche Informationen die beste Grundlage für die Fassaden-Entscheidung sind. „Das kommt in Internetforen oft zu kurz“, weiß Stefan Höflich. 

Seit einiger Zeit gibt es eine neue Optik-Option bei der Fassadengestaltung mit Holz. Bei der so genannten vorvergrauten Holzfassade wird das Ergebnis des natürlichen Veränderungsprozesses zu Beginn durch eine Lasur oder ein Öl nachempfunden. In dem Maß, wie sich das holztypische Grau oder Silber ausprägt, wäscht sich die Vorvergrauung aus. Die Optik der Fassade ändert sich somit kaum und bleibt über die gesamte Fläche gleichmäßig. 

Die Vorvergrauung ist kein Farbanstrich, der wiederholt werden muss. Die Lasur ist nicht deckend und verwittert auf dem Holz, das unbehandelt wirkt. Damit stellt es einen Kompromiss aus Optik und Ökologie dar, der mit den persönlichen Ansprüchen abgeglichen werden muss. Als Zimmerleute helfen wir dabei gern durch unsere Erfahrung und unser Fachwissen mit. 

Konstruktiv geschützt  

Holzfassaden sind stets dem Wetter und Sonnenlicht ausgesetzt. Die UV-Strahlen sorgen dafür, dass das Lignin im Holz abgebaut wird. Regenwasser wäscht die Ligninreste aus und an der Oberfläche bleibt grau-silbrige Zellulose. Diese Patina bildet sich je nach Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit unterschiedlich schnell. An geschützten Stellen zum Beispiel unterhalb von Dachtraufen oder Fenstervorsprüngen verläuft die Vergrauung langsamer, was zeitweilig zu einem uneinheitlichen Fassadenbild führt. 

Ein Wesensmerkmal natürlicher Baustoffe ist, dass sie nicht tot sind. Darum entwickeln sich im Holz Bläuepilze. Sie sind unbedenklich, sorgen allein für eine Dunkelfärbung, wie sie holztypisch ist. 

Zum Thema Schutz ist zu beachten, dass Holz im Außenbereich immer konstruktiv geschützt werden sollte, damit es nicht dauerhaft feucht ist (zum Beispiel durch Dachüberstände oder Vordächer). Wenn Wasser ablaufen kann, gerade auch bei horizontalen Flächen, ist Holzoptimal geschützt. 

All das sind Punkte, auf die wir als Zimmerleute bei der Planung und Ausführung achten. Wir sprechen sie in den Beratungsgesprächen an, damit unsere Kunden die beste Grundlage für ihre Entscheidung haben. 

Bildnachweis: Thomas Nutt

 

Das richtige Baustoff-Siegel

Es gibt eine Vielzahl von Siegel und Zertifikate, wenn es ums ökologische und nachhaltige Bauen geht. Alle Umwelt-Siegel eint, dass sie die Sicherheit für eine wohngesunde Umgebung erhöhen. Bei der Betrachtung der Inhaltsstoffe, Verarbeitung und Herstellung setzen sie aber unterschiedliche Schwerpunkte.

Wir von Karlburger Holzbau beraten Sie gern, wenn es um die richtigen Materialien und die richtige Bauweise für Ihr Projekt geht. Vorab geben wir Ihnen einen kurzen Überblick, über die bekanntesten Siegel.

 1. natureplus-Label

Für den Baubereich ist das natureplus-Label ein sehr umfassendes Siegel. Es zeigt zu einen an, dass ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist. Zum anderen belegt es eine umweltschonende und soziale Herstellung. Das Label gilt für Baustoffe wie Holzbauelemente, Fenster, Türen oder Bodenbeläge sowie für Werkstoffe (Farben oder Kleber). Das natureplus-Label wird von einem Verein getragen, in dem Umweltverbände, Wissenschaftler und Baustoff-Hersteller zusammenarbeiten. Die Entwicklung der Kriterien und die Prüfung der Stoffe erfolgen unabhängig durch Experten und akkreditierten Labore.

2. eco-Institut-Label

Das eco-Institut hat über 30 Jahre Erfahrung in der Analyse von Produkten, die in Innenräumen eingesetzt werden: Möbel, Bodenbeläge, Farben, Lacke, Tapeten und auch Dämmmaterial. Das eco-Institut-Label zeichnet Produkte aus, die besonders schadstoff- und emissionsarm sind. Dabei wählen die Wissenschaftler aus Köln einen Maßstab, der wesentlich strenger wertet, als es die gesetzlichen Vorgaben erfordern.

3. Holz von Hier

Wer auf kurze Lieferwege und Regionalität achtet, der kann sich am Siegel „Holz von Hier“ orientieren. Das Siegel achtet darauf, dass Holz aus heimischen Wäldern kommt, dass die Waldwirtschaft die Waldtiere nicht stört und nachhaltig wirkt, um die Artenvielfalt des Waldes zu erhalten. Das Siegel gibt zudem Aufschluss über die Bearbeitung des Holzes: Chemikalien sind ausgeschlossen. Eine Besonderheit ist die lückenlose Nachverfolgung des Holzes von Wald bis zum Einsatz beim Holzbauer, Zimmerer oder Tischler.

Ein weiteres Holz-Siegel vergibt der FSC (Forest Stewardship Council). Dieses Holz ist aus nachhaltig und umweltbewusster Bewirtschaftung. Die Herkunft des Holzes wird vom Hersteller dokumentiert. Ähnlich arbeitet das PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes). FSC und PEFC sind internationale Siegel, sie schließen Tropenhölzer nicht aus.

 

4. Blauer Engel

Der Blaue Engel ist das bekannte Öko-Siegel in Deutschland. Es wird vom Bundesumweltministerium vergeben. Produkte wie Wandfarben, Lacke, Bodenbeläge oder Holzprodukte werden von einem unabhängigen Prüflabor getestet. Untersucht werden der Schutz der Gesundheit, der Umwelt und die Gebrauchseigenschaften.

 

Es gibt also eine Vielzahl von Siegel. Bei jedem Bauprojekt – sei es ein Neubau oder ein Umbau – kommen viele verschiedene Materialien zum Einsatz. Sprechen Sie uns an, damit wir gemeinsam mit Ihnen die richtigen Zutaten für Ihr Traumhaus wählen.

Der Weg zu Fördermitteln wird leichter

Der Bund hat seine Förderung für energiesparende Häuser und klimafreundliche Bauweisen vereinfacht. Ab dem 1.7.2021 werden die bisherigen Programme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) zusammengefasst. Auch die Trennung zwischen Neubau, Sanierung und Einzelmaßnahmen wird aufgehoben. Unter dem Namen „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ lassen sich Fördermittel zukünftig einfacher finden und nutzen. Bis zum Stichtag stehen die bisherigen Förderprogramme weiter zur Verfügung.

Ab Juli 2021 wird die Förderung nicht nur leichter, sie erhöht sich auch. Für besonders nachhaltige oder energieeffiziente Häuser und Techniken können Bauherren zukünftig mehr Geld erhalten. Dabei haben sie die Wahl zwischen einem Kredit mit Tilgungszuschuss oder einem direkten Zuschuss.

Nachhaltigkeit wird stärker gefördert

Wir von Karlburger Holzbau freuen uns natürlich, dass die klimafreundliche Bauweise jetzt ein direkter Pluspunkt bei der Fördermittelvergabe wird. So erhält ein Effizienzhaus 40 wie bisher 24.000 Euro Förderung. Wird das Effizienzhaus 40 aber nach dem neuen Standard „Erneuerbare-Energie-Klasse“ (erneuerbare Energien tragen mindestens 55% zur Wärmeversorgung bei) oder „Nachhaltigkeitsklasse“ (Erstellung eines Nachhaltigkeitszertifikats) errichtet, steigt der Förderbetrag auf 33.750 Euro.

In der Praxis bleibt weiter zu beachten: Erst muss der Antrag auf BEG gestellt werden, danach kann ein Liefer- oder Leistungsvertrag abgeschlossen werden. Aber natürlich dürfen Sie unsere Beratung und Planung schon vor Antragstellung nutzen. Sprechen Sie uns gern an.

Jetzt noch Baukindergeld nutzen – Frist 31.03.2021

Schon vor dem 1. Juli 2021 steht eine weitere Änderung in der Förderlandschaft an. Das Baukindergeld läuft ab dem 31. März 2021 aus. Nur wer bis zu diesem Datum einen Bauvertrag für die erste eigene Immobilie unterschrieben hat, kommt später in den Genuss der 2018 eingeführten Förderung. Beim Baukindergeld bekommen Familien 12.000 Euro für jedes Kind überwiesen – aufgeteilt auf 10 Jahre. Dieses Geld ist eine direkte Förderung, die nicht zurückgezahlt werden muss.

Voraussetzung: Die Kinder leben mit der Familie in der neuen Immobilie, sind noch nicht volljährig und die Eltern erhalten Kindergeld. Zudem gelten Einkommensgrenzen. Beantragt wird das Baukindergeld erst nach Einzug in das neue Eigenheim. Der Bund gibt Baufamilien dazu Zeit bis Ende 2023.

Für unsere Kunden freuen wir uns, dass klimafreundliches Bauen und Wohnen durch die Förderprogramme immer attraktiver wird. Der Beitrag, den sie mit einer Entscheidung für ein Karlburger-Holzhaus leisten, wird jetzt auch gesellschaftlich stärker gewürdigt.

Wir spenden an Bahnhofsmission

Beim traditionellen Bauherrntag auf dem Gelände der Karlburger Holzbau GmbH konnten im vergangenen Advent durch den Verkauf selbstgefertigter Holzsterne sowie durch großzügige Kuchenspenden 2.000 Euro zugunsten hilfebedürftiger Menschen erzielt werden. Geschäftsführer, Stefan Höflich, freut sich, auch im Namen seines gesamten Teams, die Spende an den Förderverein Bahnhofsmission e. V. Würzburg, zu übermitteln. „Als Hausbauunternehmen liegen uns Menschen ohne festem Dach über dem Kopf besonders am Herzen. Daher soll der Betrag den Obdachlosen unserer Region zu gute kommen“, so die Entscheidung der gesamten Belegschaft.