Moderne Büroräume mit Wohlfühlatmosphäre

Viele private Baufamilien nutzen unsere Holzrahmenbauweise, um ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Doch mit Holz lassen sich auch hervorragend größere Objekte umsetzen, wie sie von Unternehmen und Investoren errichtet werden: Büro- und Verwaltungsgebäude, Messehallen, Produktionsstätten z.B. für Großbäckereien oder Druckereien, Lagerhallen, Flugzeughangars, Hochregallager, Supermärkte, Einkaufszentren und sogar Feuerwehr-Stationen – das alles gibt es schon lange aus Holz. Auch wir von Karlburger Holzbau bieten Lösungen für Industrie und Gewerbe im Großraum Würzburg und im Main-Spessart-Kreis an.

Moderne Büroräume mit Wohlfühlatmosphäre

Vorausschauende Arbeitgeber nutzen den Neubau eines Bürogebäudes oder Verwaltungsgebäudes, um für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gute und produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Eine sinnvolle Planung sorgt dafür, dass Arbeitsprozesse optimal funktionieren und sich gleichzeitig alle in den Räumen wohlfühlen. Das Raumkonzept mit Ruhezonen und Gemeinschaftsflächen spiegelt die Kultur eines Unternehmens wider. Holz wirkt hier gleich mehrfach: Holz steht schon rein optisch für eine zukunftsgerichtete, klimafreundliche Ausrichtung, für Aufmerksamkeit und Achtsamkeit. Ein Gebäude aus Holz mit vielen sichtbaren Elementen ist eine Visitenkarte des Unternehmens – für Kunden und für Mitarbeitende.

Arbeiten in besonderer Atmosphäre mit kreativen Impulsen und Kommunikation: Mit natürlichen Baustoffen und viel Licht entsteht ein freundliches und leichtes Raumklima. Das Gebäude erfüllt somit eine soziale Funktion, die für den Erfolg eines Unternehmens immer wichtiger wird. Denn funktionelle Zweckmäßigkeit reicht heute nicht mehr aus, um Topleistung zu ermöglichen und Mitarbeitende zu motivieren. Für uns von Karlburger Holzbau ist „Green Building“ kein modernes Schlagwort, sondern die Überzeugung, dass wir mit Holz in besseren Gebäuden leben und arbeiten können.

Holz- statt Stahlkonstruktionen

Im Hallenbau sind große Höhen und Flächen wichtig. Dem Gedanken der Industrialisierung folgend wurden sie in der Vergangenheit oft aus Stahl und Beton realisiert. Dabei hat der natürliche Baustoff Holz auch in diesem Bereich eine lange Tradition. Auf diese besinnen sich immer mehr Unternehmen, wenn sie neue Fertigungsstätten oder Lagerhallen bauen. Am Wiener Flughafen werden Flugzeuge heute schon in Hangars aus Holz gewartet, Messehallen strahlen eine warme Atmosphäre aus und sogar Feuerwehr-Stationen werden mittlerweile aus Holz gefertigt.

Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit sind für Gewerbebauten die zwei wichtigsten Kriterien. Holz erfüllt diese beiden Forderungen zu 100% und ergänzt sie um eine moderne Komponente: Zukunftssicherheit.

Das schätzen Industrie und Gewerbe an unserem Holzbau: 

  • Ganzheitliche Planung klärt alle Fragen vor Baubeginn – nicht während der Bauphase
  • Kurze Bauzeit und Terminverlässlichkeit dank hoher Vorfertigung
  • Präzise Fertigung durch computergestützte Produktion
  • Klimafreundliches Bauen mit natürlichen Baustoffen
  • Entlastender Wärmeschutz im Sommer und energiesparende Wärmedämmung im Winter
  • Arbeitsplätze mit angenehmem Raumklima
  • Moderne und zukunftsgewandte Visitenkarte des Unternehmens

Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen unsere neuen Auszubildenden Anton Bauer, Moritz Plawky und Jan Wendel.

Wir wünschen einen tollen Berufsstart und eine gute Zusammenarbeit.

von links:Stefan Höflich (Geschäftsführer), Sebastian Preising (Geschäftsführer), Anton Bauer (Auszubildender 2. Lehrjahr), Moritz Plawky (Auszubildender 1. Lehrjahr), Jan Wendel (Auszubildender 2. Lehrjahr),Christian Gold (Geschäftsführer)

Nachhaltiges Bauen im Fokus der Förderung

Nachdem die Bundesregierung Anfang des Jahres die KfW-Förderung im Neubau gestoppt hat, warten alle - Bauinteressierte genauso wie wir von Karlburger Holzbau - auf die konkreten Vorgaben eines neuen Förderprogramms. Bekannt ist: Es sind drei Stufen vorgesehen. Stufe 1 orientiert sich am bisherigen Energiestandard „Effizienzhauses 40“. Das Fördervolumen von einer Milliarde Euro war schnell ausgeschöpft, weil viele vorbereitete Anträge nach dem Stopp im Januar in der Pipeline waren. Ende April startete die zweite Stufe: Eine Förderung, die neben dem Effizienzhaus-40-Standard auch Nachhaltigkeitskriterien vorsieht. Januar 2023 soll das Niveau weiter erhöht werden. Im Fokus steht dann klimafreundliches Bauen.

Weil es noch an Erfahrung mit dieser neuen Ausrichtung fehlt, ist die Nutzung der staatlichen Förderung aktuell für Finanzierungsexperten und Baufamilie eine Herausforderung. Gerade wenn die gewählte Bauweise ein hohes Nachhaltigkeitsniveau oder eine über die gesamte Lebensdauer gesehene Klimafreundlichkeit nicht von sich aus hergibt.

Ein Karlburger-Haus erfüllt schon seit vielen Jahren Kriterien, die weit über die bislang geforderten Aspekte für Förderungen hinausgehen. Aus Überzeugung und Liebe zu unseren Baustoffen, haben wir immer darauf geachtet, unsere Bauweise so weiterzuentwickeln, dass Ressourcen geschont werden und wir mit möglichst wenig Technik ein Höchstmaß an Komfort bieten. Das scheint sich nun auch finanziell für unsere Kunden auszuzahlen.

Als Zimmerleute freuen wir uns, dass der Staat es mit der Bauwende ernst meint. Weil beim Holzrahmenbau Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit schon im Grundsatz so eng verbunden sind, werden noch mehr Menschen auf das Bauen mit Holz aufmerksam. Und viele werden überrascht sein, was sich in den vergangenen 10-20 Jahren im modernen Holzhausbau getan hat.


Helle und freundliche Räume unterm Dach

 Der Raumbedarf ist nicht zuletzt durch den aktuellen Home-Office-Trend gestiegen. Das Dachgeschoss bietet spannende Möglichkeiten.

Unterm dem Dach schlummern oft ungeahnte Möglichkeiten für mehr hochwertigen Wohnraum. Was früher als „Ausbaureserve“ geplant war, wird von uns heute bereits bei der Neubauplanung frühzeitig eingebunden. Denn das Dachgeschoss drängt sich heute dank moderner Fensterflächen-Lösungen und zusätzlichen Dachgauben nahezu auf. Platz für attraktiven Wohnraum – sei es als Schlafzimmer, Hobbyraum oder sogar als zusätzliche Wohnung.

Die Ansprüche an die eigenen vier Wände sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mehr Platz für Hobbys, zum Wohlfühlen oder fürs Arbeiten im Home-Office haben die bestehenden Räume oder herkömmliche Raumplanungen oft an ihre Grenzen gebracht. Es sind schon eine Menge Wünsche, die Stefan Höflich, der bei uns für den Neubau zuständig ist, im wahrsten Sinne des Wortes unter ein Dach bringen muss.

Genau dieses Dach bietet viele zusätzliche Möglichkeiten. Um ein Dachgeschoss perfekt zu nutzen, muss die Statik des Hauses dies ermöglichen – bei einem nachträglichen Ausbau ist natürlich die Stabilität der Dachkonstruktion zu beachten. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Helligkeit und die Raumtemperatur. Dachgauben, Dachfenster und große Fensterflächen sorgen für ausreichend Tageslicht. Gleichzeitig muss die Dämmung gut geplant werden, damit es im Sommer nicht zu heiß wird und im Winter nicht zu viel Wärme entweicht. Stefan Höflich empfiehlt hier Zellulose-Dämmung. Sie ist ökologisch und hat sehr gute Dämmeigenschaften, was sich besonders im Sommer auszahlt. Es wird unterm Dach nicht zu heiß.

Dachgauben bieten neben mehr Licht auch mehr Raum, da die Dachschräge durchbrochen wird. Ob und wie viele Gauben möglich sind, muss anhand der lokalen Bauordnung geprüft werden. Beim Dachausbau an bestehenden Gebäuden will das Bauamt in der Regel mitreden, weil die Gebäudeform oder die Optik des Dachs verändert wird.

Zum Schluss noch einmal zur Wärmedämmung. Bei einem energieeffizienten Gebäude müssen natürlich auch die Fenster eine geringe Wärmedurchlässigkeit haben. Dies erkennt man an einem niedrigen U-Wert. Was im Winter gewünscht ist, kann im Sommer schnell zu Problemen führen – gerade bei großen Fensterflächen. Darum sollte bei der Planung auch an eine Beschattung gedacht werden. Hier gilt: Ein außenliegender Sonnenschutz verhindert, dass die Hitze ins Haus kommt. Innenliegende Rollos sind zwar günstiger, bieten aber einen geringeren Hitzeschutz.

Ob bereits beim Neubau oder nachträglich im bestehenden Gebäude – das Dach wird immer mehr zum Lebensraum. Wir von Karlburger Holzbau freuen uns, dass dank der intelligenten Holzrahmenbauweise und natürlicher Baustoffe, das Dachgeschoss auf einfache Weise zum echten Raum-Plus wird.

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Flexibel bleiben

Stellen Sie sich vor, Ihre Raumaufteilung passt sich Ihren Wünschen immer wieder neu an. Mit Holzbau ist das möglich.

  Wer ein Haus plant, hat bestimmte Ideen im Kopf. Einige Bereiche sollen im Vordergrund stehen und viel Platz erhalten. Andere treten in den Hintergrund, weil sie aktuell nicht benötigt werden. Aber was passiert, wenn sich Wünsche und Prioritäten ändern?

Tatsächlich ermöglichst uns der Baustoff Holz eine große Flexibilität bei der Raumaufteilung. Holz hat sehr gute statische Eigenschaften, weshalb viele Innenwände keine tragende Funktion haben. In diesem Fall können sie beliebig verändert werden. „Wir können Wände herausnehmen, um Räume zu vergrößern, oder wir ändern den Verlauf eines Flures und verteilen die angrenzenden Räume neu. All das ist mit Holz vergleichsweise einfach möglich - auch Jahrzehnte nach dem Einzug“, sagt Stefan Höflich, unser Experte für das Thema An- und Umbau. Damit passt sich das Haus der Lebensphase seiner Bewohnerinnen und Bewohner an – nicht umgekehrt.

Meist beginnt die Planung der eigenen vier Wände mit der Familiengründung. Entsprechend steht ein kind- und familiengerechtes Raumkonzept im Mittelpunkt: Offene Koch- und Wohnbereiche, um viel Zeit in Gemeinschaft zu verbringen, und geräumige Kinderzimmer, die Platz zum Spielen bieten – all das findet sich aktuell in vielen neuen Einfamilienhäusern.

Doch mit dem Alter der Kinder ändern sich auch die Bedürfnisse. Abgrenzung statt Nähe wird gerade für Jugendliche ein wichtiges Thema. Rückzugsorte und räumliche Distanz erhalten für alle eine neue Bedeutung. Hier kommen offene Raumkonzepte schließlich an ihre Grenzen. Weil beim Holzbau die tragende Funktion meist allein von den Außenwänden übernommen wird, lassen sich Innenwände ohne große Probleme versetzen oder ergänzen.

Spätestens beim Auszug der Kinder kommt es zu der Frage: Was machen wir jetzt mit den Zimmern? Und auch hier wissen wir von Karlburger Holzbau Rat. Denn wir können Grundrisse von Beginn an so planen, dass sie ein Leben lang maximale Flexibilität geben. Vom „Lesesaal“ über den Homeoffice-Arbeitsplatz bis zu neuen Hobbyräumen ist alles möglich.

Bade- und Schlafzimmer sind oft Räume, die sich bereits nach kurzer Zeit verändern. Stefan Höflich macht die Erfahrung, dass die Kombination aus Badewanne und Duschkabine oft nach einigen Jahren ihre ursprüngliche Funktion verliert. Stattdessen soll ein freier Duschbereich geschaffen werden. Mit einer neuen, eingezogenen Wand ist das kein Problem. Schlafzimmer lassen sich durch das Versetzen einzelnen Wände ohne konstruktiven Aufwand um einen begehbaren Kleiderschrank ergänzen.

Eine weitere spannende Möglichkeit: Ein Haus wird in mehrere Wohneinheiten geteilt, um Platz für die eigenen Eltern zu schaffen oder eine Wohnung zu vermieten. Die hohe Anpassungsfähigkeit eines Karlburger-Hauses macht es somit nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch besonders wertvoll.


Mehr als ein Holzbauunternehmen

In Deutschland gibt es mehr als 11.000 Zimmereien und Holzbauunternehmen. Was macht Karlburger Holzbau besonders? Was unterscheidet uns von anderen? Uns selbst fallen natürlich eine Menge Dinge ein, die Kunden an uns schätzen: fairer Baupartner, wirtschaftliche Preise, kompetentes Team. Es gibt eine Besonderheit, die für die meisten Kunden nicht offensichtlich ist, von der sie aber nicht weniger profitieren.

Wir sind eines von aktuell 90 Unternehmen, die Partner im 81fünf-Netzwerk sind. In der 81fünf sind Holzbauunternehmen, Zimmereien, Planer und Architekten zusammengeschlossen, die den ökologischen Holzbau in Deutschland weiter vorantreiben. Schon seit 25 Jahren setzt die 81fünf für den qualitativ hochwertigen Holzbau immer neue Standards, die durch Austausch und gemeinsame Entwicklung entstehen. „Wir freuen uns über Karlburger Holzbau als wichtigen und aktiven Partner in unserem Netzwerk“, sagt Thomas Elster, Vorstand der 81fünf AG.

„Baufamilien erkennen an solchen Aktivitäten, dass ihr Baupartner an der Weiterentwicklung des eigenen Betriebes und am Austausch mit anderen wirklich interessiert ist, dass er über den Tellerrand hinausschaut“, so Elster weiter. Das Netzwerk ist für ihn gelebte Regionalität. Sie stärkt das lokale Handwerk und das nachhaltige Wirtschaften.

Wir sind seit 2005 dabei und freuen uns, unser Profil und unsere Erfahrung in ein Netzwerk einzubringen. Wir sind überzeugt, dass auf der Grundlage einer solchen Gemeinschaft auch in Zukunft immer bessere Lösungen und Serviceleistungen entstehen, von denen alle profitieren.

Mehrfamilienhäuser aus Holz

Hochhäuser aus Holz sind spektakuläre Beispiele für die neuen Möglichkeiten im konstruktiven Holzbau.

Sei es der Bau des 18-geschossigen Roots in der Hamburger Hafencity oder das HoHo in Wien mit 84 Metern und sogar 24 Stockwerken – es sind Leuchttürme, die nicht nur in der Fachwelt große Beachtung finden.

Im Schatten der Hochhäuser beschleunigt sich ein Trend, den wir von Karlburger Holzbau mit großer Freude wahrnehmen: Denn immer häufiger werden Mehrfamilienhäuser mit drei oder vier Geschossen in Holzrahmenbauweise gefertigt, um auf diese Weise Raum für mehrere Wohnungen zu schaffen. Kommunale Bauträger, Baugenossenschaften und Investoren haben die Wirtschaftlichkeit des nachhaltigen Bauens entdeckt. Der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ist groß – besonders in Ballungsgebieten. Das gilt nicht nur in den großen Metropolen, auch wir im eher ländlich geprägten Karlburg spüren diese Entwicklung.

Gleichzeitig müssen neue Gebäude so gebaut werden, dass dabei weniger CO2 freigesetzt wird. Der klassische Bau- und Gebäudesektor gehört aktuell zu den größten CO2-Verursachern: Er allein ist für 30 Prozent der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. Darum kommen jetzt immer mehr Kommunen und Planungsbüros bei größeren Projekten auf den Baustoff zurück, aus dem früher die meisten Städte weltweit gebaut waren. Galt Holz zwischenzeitlich als altväterlich, wird er seit einiger Zeit von vielen neu entdeckt. In Kombination mit den erweiterten Möglichkeiten im Holzbau ergeben sich dadurch zusätzlich vielversprechende Ansätze im Objekt- und Gewerbebau.

Mit Blick auf die Klimaziele 2030 profitieren Bauherren eines mehrgeschossigen Holz-Gebäudes von der Nachhaltigkeit des Baustoffs.

Nicht nur beim Thema Energieeffizienz und Wärmedämmung ist Holz weit vorn, bei der gesamthaften CO2-Bilanz schneidet Holz ebenfalls hervorragend ab. Betrachtet man Erzeugung, Wiederverwertung und Entsorgung der Rohstoffe, sind die Vorzüge von Holz offensichtlich: Bäume wachsen in unseren Wäldern durch Sonne und Regen. Sie binden CO2 und wenn ein Haus einmal abgerissen wird, lassen sich die Balken weiterverwenden. Holz passt sich an – auch bei großen Projekten Wenn bei einem mehrgeschossigen Projekt mehrere Wohneinheiten entstehen oder eine kombinierte Wohn- und Gewerbenutzung realisiert wird, punktet Holz durch seine Flexibilität in der Raumaufteilung. Muss beispielsweise der ursprüngliche Grundriss geändert werden, hilft es und spart Kosten, wenn die Statik von nur wenigen Wänden getragen wird.

Aus Erfahrung weiß Stefan Höflich, der bei uns den Objektbau betreut, dass für Bauprojekte in engen Innenstädten der Faktor Zeit immer wichtiger wird. Durch die Vorfertigung unserer Elemente sind selbst mehrgeschossige Gebäude oder Aufstockungen in engen Baulücken schnell fertig. Lärm und Dreck oder Beeinträchtigungen durch Straßensperrungen, all das ist für die Anwohner schnell vorbei. Auch das Thema Regionalität wird für öffentliche Bauherren wichtiger. Als Handwerker aus der Region sorgen wir dafür, dass Wertschöpfung lokal stattfindet und die Wirtschaftskraft vor Ort gestärkt wird. Auch bei großen Projekten liefern wir mit der Holzbauweise in hoher Qualität und mit großer Geschwindigkeit. Nicht industriell, sondern durch unsere Vorfertigung in handwerklichen Strukturen, die individuelles Bauen leichter möglich macht.

 

Bildnachweis: 81fünf


Das sollten Sie bei einer Aufstockung beachten

Wir wurden in den vergangenen Monaten häufig auf eine Wohnraumerweiterung angesprochen. Weil wir alle mehr Zeit als sonst zuhause verbracht haben, ist bei vielen immer deutlicher geworden: Der vorhandene Platz im Haus reicht nicht aus. Aber wie schafft man mehr Wohnraum, wenn ein Anbau nicht möglich ist?

Wir Zimmerleute sind Experten für das, was Aufstockung genannt wird. Bei einer Aufstockung kann entweder ein ganzes Geschoss, zum Beispiel zwischen Erd- und Dachgeschoss, eingeschoben werden. Oder der bestehende, niedrige Kniestock im nicht bewohnten Dachgeschoss wird auf eine Höhe aufgestockt, die es ermöglicht, dort Wohnraum zu schaffen. Wir erklären, was genau bei einer Aufstockung passiert und was Sie im Vorfeld berücksichtigen sollten, wenn Sie über eine Raumerweiterung nachdenken.

 Tragende Wände

Bei der Aufstockung eines Einfamilienhauses wird zunächst die Statik der Wände und der Decke geklärt. Je solider ein Haus gebaut wurde, desto höher ist die Tragfähigkeit. Dabei ist das Gebäudealter nicht immer entscheidend, vielmehr ist es die Bauqualität, die in dieser Zeit umgesetzt wurde. Es gibt beispielsweise Häuser in Wien, die zur Kaiserzeit so hochwertig erstellt wurden, dass sie heute ohne Probleme zwei weitere Geschosse tragen können. Dagegen weisen Häuser aus der Nachkriegszeit teilweise eine mangelhafte Statik auf.

 Auch die Decke muss so gebaut sein, dass sie die neuen Räume trägt. Grundsätzlich macht uns Zimmerleuten die Statik aber nur selten Probleme, denn die Holzkonstruktion hat im Vergleich zu einer Steinmauer kein großes Gewicht.

 Kompakte Bauform

Für eine Aufstockung gilt das Gleiche wie für einen Neubau: Die Bauform sollte möglichst kompakt sein. Vorsprünge oder Glauben verursachen einen höheren Aufwand, um die nötige Energieeffizienz zu realisieren.

Genehmigung

Jede Aufstockung braucht eine Genehmigung durch das zuständige Bauamt. Erfreuliche Entwicklung: In immer mehr Behörden hat sich in den vergangenen Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass Aufstockungen ein ökologisch sinnvoller Weg zu mehr Wohnraum sind. Es wird keine zusätzliche Fläche versiegelt, sondern auf effiziente Art und Weise nachverdichtet. In dicht besiedelten Gemeinden sind Aufstockungen eine echte Alternative. Wir von Karlburger Holzbau erleben, dass bei Maßnahmen im Bestand ein konstruktiver Austausch mit Bauämtern eine gute Grundlage für positive Bescheide ist. Denn ausschlaggebend ist nicht allein der strenge Bebauungsplan mit seinen einheitlichen Vorgaben, sondern auch die Bewertung der direkten Umgebung. Wurden schon andere Abweichungen genehmigt? Wie sieht das Gebäudebild in der Realität aus und ist die Veränderung durch eine Aufstockung relevant? Sind die neue Wohnfläche, Gebäudehöhe, Dachform und Dachneigung genehmigt, steht dem Start nichts mehr im Wege.

Verschiedene Möglichkeiten

Bei der Aufstockung wird im Prinzip das Dachgeschoss neu gebaut. Darum kann die Dachform und Dachneigung verändert werden. Meist wird das neue Dach stärker geneigt, um mehr Höhe in den Innenräumen zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob ein ganzes Geschoss eingeschoben oder nur der Kniestock erhöht wird, profitieren Baufamilien von den klassischen Vorteilen der Holzrahmenkonstruktion: Alles ist präzise vorgefertigt und das Aufstellen braucht nur wenige Tage, was die Gefahr von Feuchtigkeit durch Regen minimiert. Der Innenausbau startet direkt.

Eine Aufstockung braucht gute Vorbereitung und Planung. Darum nehmen wir uns jedes Projekt ausreichend Zeit, um alles zu klären und vorzubereiten. Auf diese Weise kommen unsere Kunden in ihrem Haus schnell und direkt zu neuen Wohnräumen mit der Karlburger-Wohlfühl-Atmosphäre.

Wenn Sie einen Anbau oder eine Aufstockung planen, sprechen Sie uns gern an.

Stefan Höflich

09353/982255

bauen@ karlburger-holzbau.de

 

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